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Bei uns ist endlich der Storch vorbeigekommen und hat den vor neun Monaten bestellten Nachwuchs abgeladen. Bis auf Weiteres könnten dadurch einige Projekte ins Stocken geraten, aber ich werde mich bemühen, ab und zu etwas interessantes zu posten.
Bis demnächst,
–Thea

Viel darf ich von meinem aktuellen Projekt nicht zeigen, aber da die Frage nach Kanetille aufkam, hier eine kleine Erklärung:
Kanetille ist ein dünner gold- oder silberfarbener Draht, der ohne Seele spiralig gewickelt wird. Kanetille ist in rein Silber, rein Gold und allen Formen der Versilberung oder Vergoldung erhältlich. Gold hat den Vorteil, dass es nicht anläuft – und den Nachteil extremer Kosten. Meist wird für goldene Kanetille ein vergoldeter Silberdraht herangezogen, oft muss auch einfaches Messing als Goldersatz herhalten.
Die Kanetille für Goldarbeit ist in 30-60cm langen Abschnitten zu haben, die je nach Motivgröße zugeschnitten werden. Danach näht man sie im Prinzip wie Perlen auf – nur dass man auf mehrmaliges Durchstechen verzichtet. Die meisten Kanetille-Arbeiten werden zudem mit Filz oder Pappe “unterpolstert”. Diese Techniken erhöhen den räumlichen Eindruck dieser Stickerei und helfen gleichzeitig, Unregelmäßigkeiten im Material abzufangen.
Hier ein goldenes “zum” in Schwabacher Schrift:
 "Zum" in Kanetille auf rotem Samt
Wie man sieht, spielt bei dieser Stickerei auch die Feinheit des Unterstoffes eine gewisse Rolle: Der hier benutzte Samt ist recht grob gewebt und erlaubt damit auch nur eine recht grobe Auflösung der Stickerei – die Kanten “verpixeln” leicht. Unterlegen von feinem Nessel oder Cottanova kann dieses Problem etwas abfedern, aber nicht vollständig beheben. Deshalb wird Kanetille-Stickerei gerne mit etwas aufgenähtem Goldfaden (auf Neudeutsch nennt sich “aufnähen” auch “couching”) begradigt. Dies vertuscht auch nicht vollständig überstickte Markierungslinien.
Zum zweiten bitte ich um Nachsicht mit meiner “Schlamparbeit” – das Foto ist deutlich größer als das Motiv, also sieht man die Fehler extrem deutlich

Da steht er, mein neuer Stickrahmen mit extrabreiter Anschlagkante. Er ist 150cm lang und die dazugehörigen Querhölzer bringen 40cm auf die Waage.
 Neuer Stickrahmen 150cm
Das Projekt, das ich darauf arbeite, ist eine Goldstickerei. Ich muss schon sagen, es ist ein wunderbares Gefühl, einmal mit frischer Kanetille zu arbeiten – sie dehnt sich gut, passt ohne Probleme über die Nadeln und ist nicht an den ungelegensten Stellen oxidiert oder brüchig. Und sie legt sich – einfach wunderbar. Es ist schon klar, dass man zum Restaurieren auch entsprechend “antikes” Material benötigt, aber gerade jetzt bin ich in die moderne Variante verliebt. Ich muss unbedingt mehr davon anschaffen
Gleichzeitig sind meine Lieferanten für Kleinmengen von Japangold auf Tauchstation gegangen – es gibt das Material nur noch Kiloweise (oder 2km am Stück, was ungefähr auf das Gleiche herauskommt), aber nicht mehr in handlichen Mengen um die 250g oder 200m. Es ist schon schade, dass man sein Material nur noch in Großhandelsmengen erwerben kann. Mir macht das wenig(er) aus, ich habe die Möglichkeit, die Unmengen Material zu lagern und zu verbrauchen, aber kleine Hobbyisten sehen bei dieser Marktlage schon mal schnell in die Röhre. Wir sollten zum Patchwork-Boom auch mal Werbung für Goldarbeit machen – vielleicht wird ja eine neue Modewelle daraus.

Die Hülle für mein iRex eBook (ich benutze es hauptsächlich zum redigieren von selbstgeschriebenen Texten) ist schon etwas konkreter geworden. Die einschlägigen Crazy-Patch-Quadrate haben eine Heimat gefunden, und der Rest von 12 Quadraten wird wohl eine Babydecke werden. Zum richtigen weiterarbeiten fehlt mir noch ein 70er Reißverschluß, aber das sollte sich spätestens Montag beheben lassen – auch wenn ich dafür mal wieder in die Stadt fahren muss.
 eBuch-Hülle vorausgelegt

Für eine eBuch-Hülle habe ich die letzten Tage meine Restekiste ausgeräumt. Mit der richtigen Näh-Technik kann man ja auch aus dem letzten Fetzen Stoff noch etwas brauchbares herstellen – zum Beispiel hübsche Quadrate 11×11 cm²
Also wurde aus einem Haufen ungeordneter Stofffetzen (ich finde diese neue Schreibung für Stoff-Fetzen einfach nur schauerlich) erst einmal ein neuer Stoff:
 Crazy-Patchwork erste Stufe
Und im zweiten (und dritten und vierten und fünften) Schritt wieder ordentliche Stoffquadrate, die auf eine Einfassung warten.
 Crazy-Quilt 2. Schritt
Für die eBuch-Hülle meines iRex-Readers brauche ich zwölf dieser Quadrate, die restlichen sechs sind noch unverbunden. Aber ich bin sicher, dass mir noch etwas einfallen wird.
Gegenwärtig schwanke ich nur noch, ob ich die Quadrate wie geplant in schwarz oder nicht doch lieber in Batik-Dunkelblau einfassen sollte. Beides hat seinen Reiz, aber auf der anderen Seite lächelt mich auch noch ein elfenbeinfarbener Stoffrest an, der sich als trennende Verbindung sicherlich auch sehr praktisch machen würde…
Oder ich mache die eBuch-Hülle in dunkel, und nur mit neun Crazy-Patch-Quadraten, während ich die anderen neun Quadrate in elfenbein einfasse und zu einer “Krabbeldecke” 90×90 cm² verwurste. Dafür bräuchte ich aber sicherlich mehr Stoff, so viel Nessel-Ersatz habe ich nicht mehr übrig.

Die letzte Woche habe ich wieder einen Teil meiner Handweber-Ausbildung im Haus der Handweberei in Sindelfingem absolviert: Eine ganze Woche lang gab es Unterricht zum Thema Bild- und Hochweberei. Ergebnis meiner Bemühungen waren ein Gobelin, den ich “Mondlicht” nenne und ein im Smyrna-Knoten geknüpftes Osterei mit der sagenhaften Knotendichte von 1,5 Knoten pro Zentimeter. Jetzt müssen sich auch die berühmten Teppichknüpfer in Kayseri in Acht nehmen, ich mache ihnen Konkurrenz
Dem Gobelin fehlt noch ein kleines Stick-Detail, das ich leider nicht wie geplant einweben konnte, aber ein Vorausbild habe ich schon einmal. Das Stickmotiv kommt, sobald ich in meinem Garnvorrat ein passendes Rot gefunden habe – die meisten Töne, die ich vorrätig habe, sind zu knallig.
 Vorskizze zum Gobelin "Mondlicht"
 Gobelin "Mondlicht", noch ohne Stickerei
Und zum Zweiten gibt es – wie man schon an der Vorskizze sieht – ein eiliges Osterei für kurzentschlossene Schnellknüpfer. Die Farbabweichungen sind der Verfügbarkeit des Knüpfgarns geschuldet, aber auch so sieht die ganze Sache doch gut aus, oder? Die Zielgruppe ist 0-18 Monate alt und männlich. Ich bin nur noch nicht ganz entschlossen, ob ich das Ei für meinen Sprössling behalte oder es an meinen Neffen weitergebe.
 Vorskizze zum geknüpften Osterei
 Geknüpftes Osterei auf Gobelingrund

So, der erste Hausaufgabenschal ist abgewoben, verknotet, gewaschen und wieder getrocknet. Zum Bügeln hat es noch nicht gereicht – zuerst muss noch Schal Nummer 2 geschärt und gewoben werden, und dann werde ich wahrscheinlich in fliegender Eile überallhin hetzen, aber nicht an mein Bügelbrett. Letzteres erstickt sowieso schon unter einem Stapel Garnrollen und Entwurfspapieren. Das Aufzuräumen ist eine große Fleißarbeit.
Also hier die Bilder vom Baumwolle-Nylon-Leinen – Schal in Grün-Gold-Silber. Irgendwie sieht er aus wie eine Priesterstola – ich denke, das liegt an dem “Quadrate-Muster”, das ich mit nicht so deutlichem Erfolg benutzt habe (das Garn ist für einen guten Farbeffekt einfach zu grob): In der paramentischen Weberei wird gern ein quaratischer Mustereinschuss in der Mitte der Stola gesetzt – meist mit Lumi (Japangold). Mir ist das kleine Detail aber auch erste aufgefallen, nachdem ich den nassen Schal zum Trocknen aufgehängt habe.
 Schal in Gold, Grün und Silber fertig
 Schal in Gold, Grün und Silber zusammengelegt (und ungebügelt)
Die technischen Daten des Projekts:
Schallänge: 250cm im Webstuhl (3,10m geschärt)
Material: Strickgarn Nm2 (Nadelstärke 4-4,5) von ggh; Reihe Boulino (70% Baumwolle, 20% Polyamid, 10% Leinen); 50g Silber, 100g Grün, 150g Gold
Blatt: 40/10 einfach
Einstellbreite: 24cm
Grundbindung: Gleichgratköper 2 (Köper 2/2)
Muster: Köper 1/3 und Köper 3/1 im Wechsel (Farbeffekt erscheint bei dünneren Garnen besser)
Erforderliche Schäfte: 8 (4 Grund- und 4 Musterschäfte)
Gewebt auf: Ashford MK-2 Tischwebstuhl, 8 Schäfte
Besonderheiten beim Bearbeiten:
Das Garn erfordert gut gecremte Hände und ordentlich gestutzte Fingernägel, da es durch seine Konstruktion (Baumwoll-Leinen-Seele und Polyamid-Umspinnung) an der Oberfläche sehr anfällig ist. Die grobe Blattstellung und die Dicke des Garns machen auch das Neu-Ansetzen von Schussfäden etwas schwierig.
Nach dem Waschen verschwindet der Glanz fast völlig, die Farben werden sehr intensiv. Wenn alles getrocknet ist, kehrt der Glanz zurück und die Farben verlieren an Intensität.

Kaum hat die Handtuchwaffel den Webstuhl verlassen, geht es ans nächste Projekt: Ein Schal in Gold, Grün und Silber. Ja, ich denke, dass die hieraldischen Bezeichnungen angemessen sind – die Garne glänzen so schön.
Der Schal ist Teil der Hausaufgabe für den nächsten Webkurs in Sindelfingen; er ist auch schon gebäumt und angewebt. Für’s erste habe ich schon mal ein Bild vom Schärbaum: Das Fadenkreuz der Kette. Ich mag diese Stelle der absoluten Ordnung am Anfang eines Projekts. Noch lieber fotographiere ich fertige Stücke, aber das wird noch etwas dauern
 Schalkette auf dem Schärbaum
Das Garn ist Strick- bzw. Häkelgarn Nm 2 (Lauflänge 200m auf 100g) aus 70% Baumwolle, 20% Polyamid (Nylon) und 10% Leinen.

Ich bin fertig. Naja, ich war es gestern Abend um elf. Zu dem Zeitpunkt war die Kette nicht mehr weiter vorzulassen, und ich habe die Hanf-Waffel fröhlich herausgeschnitten. Als erste Maßnahme fielen die etwa 5 Meter Stoff in die Badewanne, um das Muster zu setzen. Das Wasser wurde sofort gelb.
Danach habe ich den Hanf mit einschlägiger Wäsche bei 90 Grad ausgewaschen – beim Aufhängen heute Morgen war der Stoff schon viel schmiegsamer als beim ersten Fototermin. Leider habe ich es im Eifer des Gefechts versäumt, einen Streifen abzutrennen, der nicht gewaschen werden soll. So habe ich also kein Original-Beispiel für die Transformation von hartem ungebleichten Hanf zu – wie auch immer die Handtücher ausfallen. Nur die Widerspenstigkeit des Materials
Also hier die letzten Zentimeter auf dem Webstuhl, nachdem nichts mehr ging (der Handschütze blieb stecken):
 "Rien ne va plus" am Webstuhl
Die Ware auf dem Warenbaum hat ein paar Dellen von meinen Knien, da ich den Webstuhl persönlich abstützen musste – Schraubzwingen konnten das große Anschlagsgewicht nicht halten, also mussten meine Beine ran. Auch so habe ich es nicht geschafft, auf 14 Anschläge pro Zentimeter zu kommen. Es waren “nur” 12 Anschläge pro Zentimeter machbar. Entweder, ich habe die Kette zu eng gesetzt (sehr wahrscheinlich) oder die Kombination von Kette und Schuss (zweimal ungebleichter Hanf Nm 10/1) waren zu rau für solche Stunts (auch das passt als Erklärung).
Einmal ein Detailbild vom Gewebe:
 Detailaufnahme der Hanf-Waffel
So sieht es recht “hungrig” aus, aber ich rechne mit etwa 15-20% Einsprung – 15% für die Bindung, wobei hier der Webstuhl-Einsprung durch die Waffel fast gar nicht vorhanden war – ich habe den 80er Breithalter eigentlich umsonst gekauft – und 5% inhärenter Einsprung für den unbehandelten Hanf. Nach der ersten Wäsche ist die Breite des Gewebes auch schon mal kräftig zurückgegangen: 80 Zentimeter sind das nicht mehr. Ausgemessen habe ich den Stoff aber noch nicht. Ich brauche Trockenwerte.
Gestern Abend vor der Wäsche habe ich die garstige Waffel auch noch einmal abgelichtet. 5,60m Schärlänge übersetzten sich zu 5 Metern Rohware., Ketteinwebung inklusive. Wenn ich beim Bäumen nicht einen kleinen Fehler gemacht hätte, wären auch noch 10 Zentimeter mehr Stoff dringewesen. Ich habe also ein tatsächliches Trumm von etwa 50cm auf meinem kleinen Webstuhl. Jetzt kann ich noch sparsamer schären
 Hanf-Waffel-Saunatücher als Rohware
Und zuletzt noch das Trocken-Bild von heute morgen: Die Waffel nach der 90-Grad-Wäsche. Ich habe den Stoff nicht geschleudert, um keine Falten irgendeiner Art zu provozieren. Entsprechend nass und triefend habe ich das Zeug aus der Waschmaschine gezogen. Jetzt hängt es über der Duschvorhang-Stange und tropft vor sich hin. Ich bin schon gespannt, wie lange es dauert, bis dieses Material getrocknet ist.
 Hanf-Waffel-Saunatücher beim ersten Trocknen (nach 90-Grad-Wäsche)
Zu den technischen Daten des Projekts:
Ziel: 2 Saunahandtücher, 2 Meter lang, so breit wie möglich (Webstuhl hat maximale Einstellbreite von 80cm)
Material: 100% Hanf, ungebleicht, Nm 10/1 (ich hatte da noch ein paar Koni herumfliegen, und das Garn schien mir widerstandsfähig genug für eine Kette zu sein)
Bindung: Waffel 8 (8 Kettfäden, 6 Schüsse)
Blatt: 70/10 2fach gestochen.
Kettdichte: 140 Fäden pro Dezimeter / 14 Fäden pro Zentimeter.
Schussdichte: Wie Kettdichte (so Planung; tatsächlich wurde die Schussdichte nur ca. 12 Fäden pro Zentimeter)
Überschlag Einsprung: 20% – Einstellbreite 80cm macht also etwa 64cm fertige Warenbreite, Warenlänge von 2 Metern erfordert 2,40m Länge im Webstuhl.
Schärlänge: 2*Handtuchlänge + 80cm Trumm = 5,60m – effektiv geschärt etwa 5,70m, bedingt durch Schärrahmen.
Veranschlagter Materialverbrauch (Kette und Schuss gleiches Garn): 1200g
Tatsächlicher Materialverbrauch: Noch nicht ermittelt, unter 1000g (ich habe noch Garnreste auf dem ersten Konus), da die Schussdichte deutlich geringer ausfiel aus geplant.
Beobachtungen beim Weben:
Die Kette benötigt sehr viel Spannung. Hanf ist nicht elastisch, hilft also nicht “von sich aus” beim Erreichen einer einheitlichen Fadenspannung. Anfeuchten (ein nasses Handtuch hinter die Schäfte legen) hilft sehr und ermöglicht es, die Kettspannung noch einmal nachzuziehen.
Schusseinsprung war kaum zu beobachten – ich habe beim Weben vielleicht 3mm pro Seite “verloren”. Größer war das Problem, dass der Schussfaden sich nicht willig auf die Spule gelegt hat sondern ähnlich wie Basteldraht ständig aus der Wicklung springen wollte. Es empfehlen sich also lange Spulenkerne, die nur sehr kleinteilig bewickelt werden, damit die losen Fäden sich nicht um den Stab des Schiffchens wickeln. Hohe Luftfeuchtigkeit beim Spulen ist auch hilfreich, aber mit Heizungsluft nur eingeschränkt machbar.
Die raue Oberfläche des ungebleichten Hanfs sorgt dafür, dass einzelne Kettfäden sich ständig verkleben. Es bilden sich Höschen und ganze Wirbel-Konglomerate. Ich musste bei jedem Vorlassen die Kette hinter den Schäften neu “auskämmen”, um die schlimmsten Webhindernisse zu beseitigen.
Wer mir also folgen möchte: Man nehme Hanf – das ist in Ordnung. Aber keinen ungebleichten. Das ist zu viel Arbeit

Es ist ein Endlosprojekt.
Zuerst hatte ich das Garn, aber keinen Schärbaum. Dann hatte ich einen (geliehenen) Schärbaum, aber der Konus wollte sich nicht abwickeln. Danach wurde mir klar, dass 1400 Kettfäden einfädig mit einem zickigen Konus zu schären eine echte Fleißarbeit ist. Und überhaupt.
Monate, nachdem ich mit dem Schären begonnen hatte, war die Kette fertig und gebäumt.
Dann wurde ich schwanger, dann hatte ich dringende andere (zahlende) Aufträge, dann kamen Schwangerschafts-Schwierigkeiten… Das gebäumte, angewebte und all seiner Fehler ledige Projekt sammelte wieder ein paar Monate Staub seiner der Ecke.
Jetzt habe ich endlich Zeit und auch wieder die Kraft, mich mit Hanfkette und Hanfschuss in Waffelmuster auseinanderzusetzen. Vorgestern habe ich einen halben Meter geschafft, gestern auch. Heute geht’s weiter. Und Voila: Nach einem Meter Auskorrigieren der Kette funktioniert die Sache halbwegs. Ich habe meine Lektion allerdings auch gelernt: Nie wieder ungebleichten (und damit nur schlecht entbasteten und super-klebrigen) Hanf in Nm 10/1 als Kettgarn.
Ich bin wirklich gespannt, wie die Saunatücher aussehen, wenn ich sie gewaschen habe. Es könnte ein faszinierendes Ergebnis werden – und zum Vergleich werde ich vorher das Fusselsieb der Waschmaschine ausräumen – und hinterher wieder. Ich habe so den Verdacht, dass es sich zusetzen könnte.
 Saunatuch aus Hanf in Waffelbindung auf Ashford MK-2
Da der Hanf angefeuchtet werden muss, damit er halbwegs geschmeidig wird, hatten wir die letzten Tage eine sehr akzeptable Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer

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