Heute gab es im Malkurs was zu lesen: Die ersten drei Seiten der
deutschen Übersetzung von “Schönheit und Trauer” von Yasunari Kawabata
- auf Deutsch, versteht sich. Wir sollten eine “Illustration” malen.
Auf den ersten drei Seiten sitzt der Protagonist im Zug nach Kyoto; am
Ende der dritten Seite kommt gerade Fuji-San (Fujiyama für die
Uneingeweihten) in Sicht. Der Witz an der Sache war, dass ich den
Tokaido-Wanderweg genau auf der Strecke während meines
Japanaufenthaltes gewandert bin… Ich wollte ihn ja eigentlich ganz
unter die Füße nehmen, oder zumindest dem Fujisan einen Besuch
abstatten, aber ich habe mir zwei Tage vor der golden Week den Fuß so
verstaucht, dass nichts mehr ging.
Also habe ich drauflos gepinselt. Ich habe das Bild zweimal
fotographiert, und weil ich mich einfach nicht auf eines der beiden
Fotos einigen konnte, poste ich mal beide Ablichtungen, die helle und
die dunkle.
An diesem Bild habe ich gelernt, dass kräftige Farbe und leichte
Nuancen nicht Hand in Hand gehen… entweder – oder ist das Ticket.
Beim nächsten Mal pinseln weiß ich es besser


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