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Efeu-Kleid und Janker

Vom Ballen zum fertigen Stück: Jetzt bin ich fit im Stielstich und doppeltem Vorstich. Janker und Kleid sind mit Efeu am Saum und diagonal über den Rücken bestickt.

Efeukleid und Efeujanker

Efeukleid und Efeujanker

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Zweiter Block

Der zweite Block war ein typisches “Schneide Streifen und mache Quadrate und Dreiecke daraus” – Muster.

Zweiter Block

Zweiter Block

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Erster Block

Der erste Block war ein Paper-Piecing-Entwurf. Ich habe ihn mit der Maschine genäht; mein Näh-Hirn hat immer noch Knoten vom Umdenken ;-)

Erster Block

Erster Block

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Samplernähen

Ich habe mich bei einem Sampler-Nähen angemeldet. Alle 14 Tage gibt es einen neuen Block zum nacharbeiten. Mein Farbentwurf lehnt sich am Regenbogen an und sieht folgendermaßen aus:

Farbentwurf Sampler

Farbentwurf Sampler

Und nein, hierfür habe ich keine spezielle Software benutzt, sondern nur das Flächen-Fülltool von GIMP.

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Leinen gefärbt

Letzte Woche habe ich den Materialverbrauch für Nathanaels Tragetuch noch einmal neu berechnet und kam auf ein Defizit von rund 500m Schußgarn. Wer nicht rechnen kann, muss leiden… Also habe ich schnell umdisponiert und 750g halbgebleichtes Leinengarn Nm 18/2, das ich vor einem halben Jahr im Restposten günstig erstanden habe, zu grünem Schussmaterial verwandelt. Da es noch ordentlich Farbe im Topf gab, habe ich mal wieder eine großzügige Handvoll Lückenbüßerwolle in der Küpe versenkt. Simplicol ist ja mit einfachem ansäuern auch für Wolle zu gebrauchen.

Grünes Leinengarn Nm 18/2, Simplicol-Färbung

Grünes Leinengarn Nm 18/2, Färbung mit Simplicol im Topf

Restwolle im Farbtopf, nach der Leinenfärbung

Restwolle im Farbtopf, nach der Leinenfärbung

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Fahnenband

Dieses Fahnenband verließ Anfang Mai meine Werkstatt – die Goldstickerei ist aus meiner Hand, ein befreundeter Maschinensticker zeichnet für das Logo verantwortlich. Die Goldstickerei macht schon ganz schön Spass, und die Schwabacher eignet sich recht gut als Fahnenschrift.

Fahnenband mit Goldstickerei (Buillon / Cannetille)

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Nachwuchs ist da

Nachwuchs am 6. Tag Bei uns ist endlich der Storch vorbeigekommen und hat den vor neun Monaten bestellten Nachwuchs abgeladen. Bis auf Weiteres könnten dadurch einige Projekte ins Stocken geraten, aber ich werde mich bemühen, ab und zu etwas interessantes zu posten.

Bis demnächst,

–Thea

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Kanetille-Buchstaben

Viel darf ich von meinem aktuellen Projekt nicht zeigen, aber da die Frage nach Kanetille aufkam, hier eine kleine Erklärung:

Kanetille ist ein dünner gold- oder silberfarbener Draht, der ohne Seele spiralig gewickelt wird. Kanetille ist in rein Silber, rein Gold und allen Formen der Versilberung oder Vergoldung erhältlich. Gold hat den Vorteil, dass es nicht anläuft – und den Nachteil extremer Kosten. Meist wird für goldene Kanetille ein vergoldeter Silberdraht herangezogen, oft muss auch einfaches Messing als Goldersatz herhalten.

Die Kanetille für Goldarbeit ist in 30-60cm langen Abschnitten zu haben, die je nach Motivgröße zugeschnitten werden. Danach näht man sie im Prinzip wie Perlen auf – nur dass man auf mehrmaliges Durchstechen verzichtet. Die meisten Kanetille-Arbeiten werden zudem mit Filz oder Pappe “unterpolstert”. Diese Techniken erhöhen den räumlichen Eindruck dieser Stickerei und helfen gleichzeitig, Unregelmäßigkeiten im Material abzufangen.

Hier ein goldenes “zum” in Schwabacher Schrift:

"Zum" in Kanetille auf rotem Samt

"Zum" in Kanetille auf rotem Samt

Wie man sieht, spielt bei dieser Stickerei auch die Feinheit des Unterstoffes eine gewisse Rolle: Der hier benutzte Samt ist recht grob gewebt und erlaubt damit auch nur eine recht grobe Auflösung der Stickerei – die Kanten “verpixeln” leicht. Unterlegen von feinem Nessel oder Cottanova kann dieses Problem etwas abfedern, aber nicht vollständig beheben. Deshalb wird Kanetille-Stickerei gerne mit etwas aufgenähtem Goldfaden (auf Neudeutsch nennt sich “aufnähen” auch “couching”) begradigt. Dies vertuscht auch nicht vollständig überstickte Markierungslinien.

Zum zweiten bitte ich um Nachsicht mit meiner “Schlamparbeit” – das Foto ist deutlich größer als das Motiv, also sieht man die Fehler extrem deutlich ;-)

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Stickrahmen in Betrieb

Da steht er, mein neuer Stickrahmen mit extrabreiter Anschlagkante. Er ist 150cm lang und die dazugehörigen Querhölzer bringen 40cm auf die Waage.

Neuer Stickrahmen 150cm

Neuer Stickrahmen 150cm

Das Projekt, das ich darauf arbeite, ist eine Goldstickerei. Ich muss schon sagen, es ist ein wunderbares Gefühl, einmal mit frischer Kanetille zu arbeiten – sie dehnt sich gut, passt ohne Probleme über die Nadeln und ist nicht an den ungelegensten Stellen oxidiert oder brüchig. Und sie legt sich – einfach wunderbar. Es ist schon klar, dass man zum Restaurieren auch entsprechend “antikes” Material benötigt, aber gerade jetzt bin ich in die moderne Variante verliebt. Ich muss unbedingt mehr davon anschaffen ;-)

Gleichzeitig sind meine Lieferanten für Kleinmengen von Japangold auf Tauchstation gegangen – es gibt das Material nur noch Kiloweise (oder 2km am Stück, was ungefähr auf das Gleiche herauskommt), aber nicht mehr in handlichen Mengen um die 250g oder 200m. Es ist schon schade, dass man sein Material nur noch in Großhandelsmengen erwerben kann. Mir macht das wenig(er) aus, ich habe die Möglichkeit, die Unmengen Material zu lagern und zu verbrauchen, aber kleine Hobbyisten sehen bei dieser Marktlage schon mal schnell in die Röhre. Wir sollten zum Patchwork-Boom auch mal Werbung für Goldarbeit machen – vielleicht wird ja eine neue Modewelle daraus.

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eBuchhülle I

Die Hülle für mein iRex eBook (ich benutze es hauptsächlich zum redigieren von selbstgeschriebenen Texten) ist schon etwas konkreter geworden. Die einschlägigen Crazy-Patch-Quadrate haben eine Heimat gefunden, und der Rest von 12 Quadraten wird wohl eine Babydecke werden. Zum richtigen weiterarbeiten fehlt mir noch ein 70er Reißverschluß, aber das sollte sich spätestens Montag beheben lassen – auch wenn ich dafür mal wieder in die Stadt fahren muss.

eBuch-Hülle vorausgelegt

eBuch-Hülle vorausgelegt

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