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Auto DraftEine Muschel

Muschel digital gemalt

Muschel digital gemalt

Ich habe wieder mit Malen angefangen – in dem ganzen Umbauchaos sind ein Zeichenblatt und ein paar Stifte einfach leichter zu handhaben als die großen Maschinen und Stickrahmen.

Hier ein digitales Bild: Eine Muschel. Ich glaube, es ist eine Variante der Jakobsmuschel, aber ich bin nicht sicher. Das Exemplar war recht ausgebleicht und hatte einige Schlagschäden.

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Auto DraftMein Neuer Webstuhl

Vor ein paar Tagen konnte ich endlich meinen “neuen” Webstuhl abholen. Er hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, und als ich ihn zwengs leichterem Aufbauen abstauben wollte, war der Lappen schneller schwarz, als ich hinschauen konnte. Also wollte ich es genau wissen und rückte dem dunklen Holz mit einem Drahtschwamm zu Leibe. Das Ergebnis meiner Mühen ist ein richtig helles Holz.

Der endgültige Zusammenbau des Webstuhls wird wohl noch ein paar Tage auf sich warten lassen – bis ich mit Schrubben fertig bin. Der Unterschied ist verblüffend.

Webstuhl vor und nach dem Putzen

Webstuhl vor und nach dem Putzen

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Praxiskurs III in SindelfingenPraxiskurs III in Sindelfingen

Da bin ich wieder, mit frisch abgeschlossener Ausbildung. Mir fehlen nur noch ganz viele Prüfungen bis zum Titel ;)

Im Praxiskurs III in Sindelfingen habe ich mich an eine Meterware gesetzt und mit Schnellschuss gewoben. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten kam ich dann zu diesem Ergebnis:

Wanderhosenstoff, Rohware

Und nach dem Waschen sieht die grüne Seite so aus:

Bonsai-Seite

Die grüne Seite war von einem Bonsai inspiriert, die blaue Seite von einem Zimmerbrunnen mit viel zu viel Aquasafe im Wasser. Daraus wird jetzt eine Weste und hoffentlich zwei Hosen.

Edit: Entschuldigt bitte die übergroßen Fotos, ich habe den wichtgsten Teil der Bildnachbearbeitung versaubeutelt… Das Verkleinern auf vernünftige Größen.

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Mir gibbet noch...Mir gibbet noch…

Das ist ein Post aus dem absoluten Chaos. Ich habe mich im Zeitaufwand der Kinderbetreuung während eines Umbaus verschätzt (und alle anderen, die sagten, sie könnten helfen, auch), mir hängt eine wirklich schlimme Deadline zum nächsten Roman im Nacken und ich habe viel zu viel zu tun. Ich komme vor Arbeit nicht zum Hobby, auch wenn das Hobby die Arbeit ist – ich muss so viel schreiben, dass ich nicht dazu komme, meine Handweberausbildung ordentlich zu verfolgen. Ich musste schon wieder einen Prüfungstermin in Kukate absagen, heul …

Die Hausaufgabe zum letzten Webkurs in der Gesellenausbildung werde ich sicherlich auch nicht mehr schaffen. Fünf Meter Meterware sind  nicht mehr drin auf meinem Tischwebstuhl. Der Schal, der schon Anfang März fertig sein solte vegetiert immer noch halbfertig herum. Und mein Webstuhl-Zubehör lagert in der Garage. Natürlich zugänglich, aber das nur, wenn die Bauarbeiter nicht gerade frischen Estrich vor, seitlich von und hinter der Garage aufbringen …

Wenn ich wirklich zum Kurs eine Meterware anschleppen muss, bringe ich meine übel beleumundete Hanf-Waffel mit und zeige die vor. Das ist nur wirklich schade für meine Wanderhose, die schon fertig ausgerechnet, geschärt und alles in der Kiste liegt, auf der “unbedingt hoch in den 2. Stock, wichtges Arbeitsmaterial!” geschrieben steht. Schließlich wollte ich das gute Stück irgendwann auch mal tragen.

Dafür ist, Umbau lässt grüßen, unsere neue (also eigentlich: unsere allererste eigene) Küche fertig geplant und schon fast bestellt:
Ganz schlicht in Weiß und Stahl, mit terrakottafarbenen Bodenfliesen und einem witzigen Fries an den Küchenkacheln. Beim Fliesen-Aussuchen bin ich aus allen Wolken gefallen: Pro Frieselement aus 13×13 Ministeinen bezahle ich doppelt so viel wie für einen ganzen Quadratmeter Bodenfliesen. Von den Wandkacheln ganz zu schweigen – und ich habe mir sicherlich nicht den billigsten Bodenbelag ausgesucht! Ich verabscheue es nämlich, wenn ich beim Liegestützen-machen in der Küche sehe, dass das tolle Marmorierungsmuster auf der Fliese in pixeligem 4-Farb-Druck erstellt wurde und nur in der Phantasie des Betrachters existiert. Für mich gibt es eingebrannte Pigmente, sonst nix!

Außerdem möchte ich mich bei all den Leuten bedanken, die mir Socken gestrickt haben. Ich bin zwar rettungslos im Verzug (siehe oben), aber ich werde es schon noch schaffen, die Tauscharbeiten fertigzustellen. Spätestens nach dem ersten Juni habe ich kurzfristig etwas frei (dann ist der Roman weg, zum Guten oder Bösen), und ich kann mich wieder an meine anderen Arbeiten setzen.

Viel Spass noch ;)

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Baskenmütze am Stück gewebtBaskenmütze am Stück gewebt

Irgendwo habe ich mal eine Baskenmütze gesehen, die jemand am Stück gewebt hatte. Seit ich wusste, dass das geht, habe ich lange herumgerätselt, wie man das macht.

Vor ein paar Monaten hatte ich die Erleuchtung, aber zum funktionsfähigen Stück bin ich erst heute gekommen.

Für eine Baskenmütze in Rundwebtechnik nehme man…

Eine runde Pappe in der Zielgröße der Mütze. Darauf malt man einen Kreis mit Mützendurchmessen (+10% Einsprung, aber das sollte selbstverständlich sein), und einen kleineren Kreis mit Kopfdurchmesser. Entlang des kleineren Kreises sticht man im 3-5mm – Abstand Löcher durch die Pappe.

Dann spannt man die Kette. Für weniger abenteuerlustige Charaktere empfehle ich eine Kette aus Baumwollcord (der reisst nicht). Und zwar beginnt man auf dem inneren Kreis, zieht den Kettfaden dann einmal über die Außenseite und sticht auf der Innenseite so zurück, dass der Faden am nächsten Loch wieder hervorkommt. Das sieht etwa so aus:

Baskenmütze am Stück - Kettfäden

Baskenmütze am Stück - Kettfäden. Außenseite.

Baskenmütze am Stück - Innenseite

Baskenmütze am Stück - Innenseite

Weitere Bilder gibt es, wenn ich mehr zu fotographieren habe ;-)

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Schwedensternschal

Die Kette unten war für einen Schal im Schwedensternmuster. Geschossen mit Seide sieht das Ganze so aus:

Schwedenstern als Schal

Schwedenstern als Schal

Ich hoffe, dass ich den Schal heute oder morgen versandfertig habe ;-)

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Der nächste Schal

Ich liebe die schönen klaren Farben einer frisch geschärten Kette. Hier gibt es vier Meter in Traub’scher Wolle Nm 28/2. Daraus werden (hoffentlich) zwei Schals. Wenn es nicht klappt (weil ich die komplizierte Bindung nicht ralle), gibt es ein Probestück und einen Schal.

Kette für den nächsten Schal

Kette für den nächsten Schal

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Schal Alpaka/Seide IISchal Alpaka/Seide II

Hier kommt das Ergebnis hektischer Weberei diese Woche: Die gleiche Kette wie beim Schal unten, nur diesmal mit Alpaka geschossen. Da die Bindung ungleichseitig ist, habe ich die Kettstreifen im Schuß wiederholt, allerdings ohne den Seidenanteil.

Endlich:

Schal Seide-Alpaka für den Herrn

Schal Seide-Alpaka für den Herrn

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Tausche: Handarbeit gegen Handarbeit

Die kalte Jahreszeit rückt näher, und ich benötige ein paar (also mehrere Paare :) ) Socken. Socken, wie ich sie im Sinn habe, sind nicht käuflich zu erwerben: Warme handgestrickte Wintersocken aus Wolle in Größe 40 mit dem dicken Zeh extra.

Also in etwa solche Socken:

Socken mit Extrazehe

Socken mit Extrazehe

Da ich in meinem unmittelbaren Umkreis niemanden habe, der Socken strickt (oder stricken kann), und ich selbst meine Handgelenke so maltraitiert habe, dass ich gegenwärtig keine Stricknadeln benutzen darf…

… möchte ich Handarbeit gegen Handarbeit tauschen. Ich suche meine Lieblingssocken und biete dafür eine Näh-, Web- oder Stickarbeit nach Wunsch.

Bei Webarbeiten kann ich mir Schals und/oder Handtücher in ungewöhnlichen Bindungen, Materialien oder Formaten mit Farbstellung nach Wunsch vorstellen, Stickereien mache ich gerne nach Beschreibung oder Vorlage und auch hier in unüblichen Techniken, und Näharbeiten – da werden wir schon übereinkommen.

Der Arbeits- und Materialaufwand für die Socken sollte in etwa dem Arbeits- und Materialaufwand für das Tauschstück entsprechen.

Meine Sockendaten:

Schuhgröße 40
Der große Zeh extra
Material: Naturfasern bevorzugt, 25% Polyamid oder ähnliches ist in Ordnung – es sind ja Socken, die müssen was aushalten.
Farbe: Ich nehm alles, nur nix langweiliges.  ;)

Kontakt: Hier über das Blog oder per Mail – steht alles im Impressum. Man schreibt sich :D

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Ein Schaukelstuhl

Zu meiner Bequemlichkeit ist dieser Schaukelstuhl bei uns eingezogen:

Schuakelstuhl für große Menschen

Schaukelstuhl für große Menschen

Er ist groß genug, dass ich meine Knie nicht als Ohrenschützer benutzen kann, wenn ich darin sitze, und ich liebe ihn jetzt schon heiss und innig. Ich benötige nur noch ein Kissen zum draufsitzen und ein Rückenkissen, damit das Korbgeflecht im Alltagsgebrauch geschont wird. Es wäre zu schade, wenn die Flechterei einer scharfkantigen Jeans und ihrem Gürtel zum Opfer fiele.

Das Inlett für das Sitzkissen habe ich schon genäht und mit übriggebliebener Milchschafwolle gestopft. Nur wie der Kissenbezug aussehen soll, das ist mir noch nicht zugeflogen.

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